Das Neumarkt Classic 2016 – Schön war’s!

Für die vielen Leser unter Euch, welche in den letzten Wochen auf Berichte gewartet haben, sei vorab erwähnt, dass der snookeradmin für’s Erste von seiner privaten Problemphase „genesen“ ist und wieder im Alltagsleben angekommen ist. Ein neuer Lebensabschnitt, gleichermaßen plötzlich wie richtig, ist der endgültige Weg der Erkenntnis. Und dieser spiegelt sich jetzt in dem folgenden (und den weiteren folgenden) Artikeln wieder. Vergessen, was war, und Angriff!

Ende September fand das alljährlich geführte „Neumarkt Classic“ statt, bei dem sich die alten Snookeraner aus früheren gemeinsamen Turnierzeiten zum entspannten Beisammensein und natürlich dem Turniersieg, diesmal in der Location zu Regensburg, trafen. Leider fanden sich in diesem Jahr nur neun Teilnehmer ein, von denen einige Nachrücker dabei waren. Nichts desto trotz konnte man zwei Burgebracher in Form von Peter und Martin erstmalig beim Classic begrüßen. Beide hatten sichtlich Spaß an der Sache und im kommenden Jahr wird darüber nachgedacht, das Classic in Burgebrach stattfinden zu lassen. Zu GOSR-Zeiten waren die beiden ja auch in Neumarkt zugegen, also darf das Heimrecht gerne wandern.
Als Gastgeber und Turnierleitung fungierte wie gewohnt Olli … ja welcher eigentlich? Olli Wi. und Olli Wo., beide bekanntlich sehr gastgeberisch veranlagt.
In Regensburg ist unser Meister Wo. ansässig, also war er der Ausrichter. Und neben dem normalen Turnierablauf organisierte er Kulinarisches und Trinkfestes (nichtalkoholisches, versteht sich bzw. bildete es die übliche Ausnahme 🙂 ).

Zum Turnier selbst. Gespielt wurden vier Gruppen, von denen eigentlich nur einer aus dem Turnier flog (irgendwie musste man das ja gruppieren). Drei 2er- und eine 3er-Gruppe, von denen unser Martin aus Burgebrach leider frühzeitig die Segel streichen musste.
Es bleibt festzuhalten, dass wir unseren Helmut wieder mit an Bord hatten. Erst im Auto auf der Fahrt …

So sieht Teamplay aus. Die Fahrt nach Regensburg. Mit Saban, Helmut, Magnus und Fahrer Olivier :-)

… dann direkt am Tisch. Und erneut war die Aufregung bei ihm groß. Er wurde in eine 2er-Gruppe gelost und wusste später nicht, wo er gerade steht, nämlich in der Finalrunde. Der Klassiker schlechthin 🙂 . Wer Helmut um sich hat, kann sich freuen. Er feuert an, er leidet, er ist mitunter total neben der Kappe, dann wieder hochkonzentriert, dann wieder fertig mit der Welt und am nächsten Tag wieder im Angriffsmodus. Klar war er damals nicht bei der GOSR-Turnierserie in Neumarkt dabei, jedoch wäre es im Nachhinein besser gewesen. Er würde nämlich heute wesentlich besser spielen und hätte uns viel früher täglich auf’s Neue noch mehr frohe Mienen auf die Gesichter bringen können. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu haben!!

Gegen Nachmittag wurde kurzerhand Pizza gegessen. Ein schönes Bild, das leider nicht geschossen wurde. Alle Teilnehmer an einem Tisch, entspannt, lustig, gesprächig. Super! So muss es sein!

Die Finalrunde stand also schnell fest und es kristallisierten sich die Favoriten in Form von Ali, Saban und Olli Wong heraus. Hinzu gesellten sich Magnus als vermeintlicher Geheimfavorit sowie Peter, der einen guten Stoß an diesem Tag hatte. Das Feld wurde mit Olli und Stefan mitsamt Helmut komplettiert.

Während Saban gegen Peter in einem richtig mental aufreibenden Match weiterkam, zogen Olli, Ali und Magnus ins Halbfinale ein. Es hieß somit Magnus gegen Olli sowie Ali gegen Saban. Während Ali sich knapp mit 2:1 gegen Saban durchsetzen konnte, zeigten Magnus und Olli erneut ein klasse Snookerspiel mit wenig Fehlern und so richtigem Offensivdrang. Beide spielen gerne mit- bzw. gegeneinander und hinterher wird darüber gesprochen. So muss das sein, Leute! Die Fehler und Situationen des anderen ruhig mal demjenigen sagen. Es hilft!
Sie hauten sich wie gewohnt die Bälle um die Ohren und knallten sich harte Safes zu, das Match gestaltete sich wie schon so oft zuvor als völlig offen. Letzten Endes konnte sich Olli (dank eines Flukes auf Blau mit einem anschließenden hohen Break) mit 2:1 durchsetzen und stand seit langem mal wieder in einem Finale. Gut, danach war standardmäßig wieder die Luft raus. Ali gewinnt sang- und klanglos mit 2:0 und gewinnt das Classic. Glückwunsch, Ali!

Die Sieger des Classic in Regensburg vlnr: Oliver Witzik (2), Ali Kirim (1), Saban Kuru (3)

Es bleibt also festzuhalten:
Sieger Neumarkt Classic 2014: Olli Wo.
Sieger Neumarkt Classic 2015: Saban
Sieger Neumarkt Classic 2016: Ali

So endete das Turnier recht zeitig, dennoch waren alle zufrieden. Abgerundet wurde die gelungene Sache mit dem Dialog „Jungs, wo ist meine Jacke, irgendwer hat sie mitgenommen“ … „Helmut?????“ „Nein, ich habe seine Jacke nicht. Moment. Die fässt sich komisch an. Oh, ist doch Deine, Ali“ 😀

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt -> Altbewährtes pflegen! Danke, Meister Olli, für Deine Umrahmung. Es war wieder eine gelungene Sache! Gerne wieder!

 

 

 

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Neumarkt Classic – Ein Turnier mit Geschichte …

CSC RegensburgWer kann sich an die damalige GOSR-Turnierzeit in Neumarkt/Oberpfalz noch erinnern? Sicherlich die, die vorgestern in Regensburg zu Gast waren! Damals hatte unser gut befreundeter Olli in Neumarkt des öfteren Sterneturniere ausgerichtet, und neben leckerem Essen war es immer ein gelungenes und vor allem spaßiges Turnier.
Nun sind einige Jahre vergangen, als man sich unter guten Freunden getroffen hat. Vorgestern war es dann soweit, die alte Garde hatte sich mit zwölf Mann in Regensburg eingefunden, um das „Neumarkt Classic“ zu gründen. Ein Turnier, bei dem nur Spieler teilnehmen konnten, die damals bei den GOSR-Turnieren dabei waren. Dieses Classic wird nun jedes Jahr einmal ausgetragen. Im kommenden Jahr wird es bei uns im Gefreeser Clubheim ausgespielt.

Beim Turnier selbst konnte sich Olli im Finale gegen unseren Saban mit 2:1 durchsetzen. Dritter wurde Ali, welcher sich mit einem 2:0 gegen unseren Micha das Preisgeld sichern konnte.

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Aber das war alles größtenteils nebensächlich – die Stimmung bei diesem Turnier war einfach klasse. Man hat sich Jahre nicht gesehen und gleich wiedererkannt. Wie sagte Olli in seiner Ansprache zum Turnierstart doch so schön: „Ja, der eine oder andere hat ein graues Haar mehr, und wie ich sehe, ist der eine oder andere auch gewachsen“ :-).
Olli hat es sich auch nicht lumpen lassen, für ein passendes Essen in der Pause zu sorgen. Landestypisch für ihn gab’s gebratene Nudeln und Sushi in allen Variationen.
Neue Spitznamen für Spieler wurden erfunden (z. B. „SchlAumeier), Wahnsinns-Snooker wurde gespielt (u. a. ein Spielstand von 23:24 beim Endspiel auf die sechs Farben) und natürlich wurde sich über Gott und die Welt unterhalten, Fußball-WM verfolgt und gleichzeitig gewettet und und und … Ein wirklich gelungener Tag, da waren sich alle einig, auch wenn das Turnier bis Punkt 0 Uhr andauerte.

Wir danken nochmal Olli als Ausrichter für die perfekte Organisation und natürlich für das „Catering“. Im nächsten Jahr lassen wir uns was einfallen :-). Man hat sich wieder getroffen, und dies soll sich alljährlich wiederholen. Bis bald!