Eine Ära geht zu Ende …


Wie ein paar ganz schlaue von Euch vielleicht schon mitbekommen haben bzw. die Gerüchteküche sowieso schon am kochen war, gibt es nun für die Zukunft gravierende Veränderungen hinsichtlich unserer Mannschaft/en. Dies liegt nicht nur am alljährlichen Mitgliederschwund und dem fehlenden Zeitfaktor Einzelner an sich, sondern vor allem in diesem Jahr am Abgang eines aktiven Spielers, der für unsere Abteilung, unseren Club, unseren Verein, den Verband sowie deutschlandweit so einiges bewegt hat.

Man muss nicht groß nachdenken, wer gemeint ist, schließlich gibt es nur ein „one and only Schnabeltier“ auf dieser Welt. Michael Schnabel sollte vielen ein Begriff sein… und eben dieser Michi hat jüngst nach der letzten Abteilungsversammlung bekanntgegeben, dass er seine Aktivität beim PTSV Hof für eine unbestimmte Zeit niederlegen wird. Er wurde seitens der TSG Heilbronn dazu berufen, zusammen mit Patrick Einsle, Soner Sari, Richard Wienold und dem einen oder anderen weiteren Top-Spieler (welche deutschlandweit bestens bekannt sein sollten) in der ersten Bundesliga das angestrebte Ziel Deutscher Meister einzufahren. Wen wundert es?? Michi hat nun fünf Jahre zweite Liga mit unserer ersten Mannschaft hinter sich. Es ging weder rauf noch runter, und damit für ihn nicht so recht weiter. Hier eine kurze Chronologie, um zu verdeutlichen, dass der Weggang nach Heilbronn absolut gerechtfertigt ist:

  • zweifacher Deutscher Jugendmeister
  • mehrfacher Landesmeister (Jugend/Herren)
  • mehrfach Rang 1 der Einzelspielerstatistik in der 2. Bundesliga Nord/Süd
  • mehrfacher Grand Prix Gewinner
  • mehrfacher Titelträger bei Turnieren in Österreich und der Schweiz
  • mehrfacher Teilnehmer bei internationalen Qualifikationsturnieren (EPTC)
  • mehrfacher Vereinsmeister (gut, das war auf lange Sicht gesehen eh klar 🙂 )
  • Century-Breaks am laufenden Band (Highbreak: Training 133 – Turnier 127 <- Klick!)
  • mehrfacher Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft der Herren (Platzierung im vorderen Tableau folgt bestimmt noch)
  • Teilnehmer bei einer 14-1-endlos Bezirksmeisterschaft (ja, auch das muss mit rein 🙂 )
  • verhaltenstechnisch gegenüber anderen vorbildlich am Tisch
  • die Ruhe selbst
  • … (beliebig erweiterbar)

Ja … es klingt wie eine kleine Huldigung. Vielleicht dient dies hier auch, ihn nochmal so richtig schön ins Rampenlicht zu stellen, da er, gerade in seiner anfänglichen Laufbahn, nicht die Förderung bekam, die er schlussendlich verdient hätte. Mittlerweile ist er jedoch durchaus bestens bekannt und teilweise auch gefürchtet:

Quelle: Statusmeldung aus Facebook (Snookerclub Neustadt/Sachsen)

„Ja, danke. Reicht schon“ würde Michi jetzt ganz trocken und schön kurz sagen. Wenn man bedenkt, wie seine Anfänge im Club im zarten Alter von 12 waren … unvergessliche Momente!

So soll dieser Part auch beendet werden. Die Ziele sind neu gesteckt, eine talentierte Mannschaft mit Potenzial gefunden … so gönnen wir ihm das jetzt! Wer an einem Platz steht und nicht weiter kommt, soll bei einer zukünftigen Reise nicht aufgehalten werden. Er bleibt der Abteilung weiter treu, wird hier und da mit uns trainieren, sich vorbereiten, mit dem Suddna ein paar Späßchen machen und Breaks zaubern, dem Saban den vorprogrammierten Flug der Weißen vorhersagen oder dem M einfach ein Lächeln auf die Mundwinkel bringen (die Schnipper bekommt er von ihm so schon, Stichwort „wunderbar“).
Also kein „bin dann mal weg“, sondern eher ein Ausflug auf Zeit. Vielleicht kommt er in ein paar Jahren wieder zu uns, spätestens dann, wenn er ein Senior ist! 🙂

Zum krönenden Abschluss der vergangenen Saison konnten wir mit seiner starken Beteiligung den Bayernpokal für uns gewinnen (Breaks von Michi am Wochenende: 73/71/60/41/39). Das nennen wir doch ein klasse Ende einer wahrlich schönen Zeit mit „Der Mannschaft“!

Lieber Michi, wir wünschen Dir alles Gute. Viel Erfolg mit Deinem neuen Team aus Heilbronn, den vielen Meisterschaften und Turnieren und weiteren schönen Momenten, die sicherlich noch folgen werden. Und: Wir danken Dir für alles, was Du im Namen des Vereins und für den Club bewirkt hast! Lass Dich nicht ärgern, wir sehen uns!!

PS: Es bleibt definitiv ein Loch. Sichere zwei Siege pro Spieltag sind grundlegend erst einmal weg. Die gegnerischen Mannschaften reiben sich bestimmt schon die Hände. Nun, es wird von unten aufgefüllt. Die Luft wird dünner, aber auch nicht zwangsläufig stickiger 🙂

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