Der Absch(l)uss im Nachgang!


Eigentlich war das Jahr so gut wie abgeschlossen. Gestern wurde der vermeintlich letzte Artikel für 2017 eingestellt.

Es ergab sich gestern jedoch spontan noch eine Abschlussfeier in der Abteilung, bei der sich der „harte Kern“ traf. Alltagstypisch wird das als Weihnachtsfeier bezeichnet, richtig?. Bei uns hingegen war es ein eher besonderer Jahresabschluss des Personals. Man nahm eben nicht am Esstisch Platz und trank bzw. aß vor sich hin, nein. Die Snookerkugeln wurden gegen großformatige Bowling-Kugeln getauscht. Magnus, Olli, Saban, Engin, Helmut und Mümün verschlug es zum Bindlacher Berg ins Bowlingcenter. Jetzt, einen Tag später, sind erste Muskelkater-Erscheinungen zu erkennen. Man spielt eben nicht jeden Tag Bowling und hier und da hat nimmt man es mit der Fitness nicht so genau bzw. lässt es ein wenig schleifen. Trotzdem war es ein spontanes und gleichermaßen geniales Event, initiiert von unserem Abteilungsleiter Helmut sowie Saban als Organisator. Wie im Snookersport wurde geschwungen, Technik angewendet, mentale Stärke bewiesen. Schwächen und Konditionsprobleme kamen zum Vorschein, und für überraschende Momente war ebenfalls gesorgt.

Insgesamt gesehen ging Saban als Gewinner aus der zweistündigen Wurfserie hervor. Mümün fungierte als Zuschauer und feuerte alle an, insbesondere seinen Sohn Engin (hatte etwas von „Südkurve“ 🙂 ). Es war interessant zu beobachten, wie die Rangfolge, also der Kampf um die Plätze, immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Viele Strikes, also ein direktes Abräumen aller Kegel, wurden geworfen. Es gelang sogar, dass in einer Einzelrunde alle Anwesenden die zehn Kegel, also einen Strike bzw. einen Spare (Abräumen im zweiten Wurf), erspielten!

Den Abschuss (deswegen trägt der Titel des Artikels auch repräsentativ seinen Namen) bildete Helmut. Er war von allen wohl die Persönlichkeit mit dem meisten Ehrgeiz (kennt man ja standardmäßig nicht anders von ihm) und der besten Wurftechnik. Also Wurftechnik im Sinne von erstmal den Ball einen Meter nach vorne schleudern, bevor er auf dem Boden aufkommt und rollt 😀 . Insgesamt gesehen war Helmut immer gut dabei, wollte aber am Ende auch mal Erster sein. So kam es, dass er kurz vor Ablauf der verfügbaren Spielzeit von zwei Stunden plötzlich schnell an die Bahn ging und einen Wurf ausübte. Er räumte neun Kegel ab, während alle anderen noch auf 0 Punkte standen, und freute sich ungemein. Um nicht zu sagen: Adonis ging ein paar Schritte auf seine Fans zu! Die Taktik war also klar: Die Zeit läuft ab und da steht 9 zu vier Mal 0. Tja, es war aber immer noch Spielzeit übrig, und so kam es leider/wieder einmal/verdientermaßen zu folgendem Ergebnis:

Tja, Helmut, Shi* happens, oder? 🙂 . Man muss dazu sagen, dass Magnus ebenfalls in allerletzter Minute noch die Gelegenheit hatte, einen Strike zu werfen. Ging aber völlig in die Hose, die Kugel driftete in den rechten Kugelablauf ab. Dennoch wäre das noch die Krönung der Krönung gewesen, wenn Magnus ebenfalls einen Strike geworfen hätte 😀 .

Fazit: Einmal Erster sein … vertagt! Das Gelächter war groß und der krönende Absch(l)uss einer Veranstaltung, die in den kommenden Jahren wohl des öfteren praktiziert wird. Nicht immer nur Snooker, Snooker, Snooker, und dieses typische Essen am Tisch mit kleinen bis großen Gesprächen, sondern auch mal was völlig neues unternehmen. Golf, Bogenschießen, Paintball, und und und … die Planungen für die Zukunft laufen bereits.

Zum Ende entstand noch ein kleines Selfie, dass den gelungenen Ablauf der Unternehmung widerspiegelt:

Selfie-Alarm: Magnus, Olli, Saban, Engin, Helmut und Mümün in bester Feierlaune!

Dass man nochmal im Club einkehrte, Pizza aß, und noch einen flotten „Trash-Ball“ plus einen Frame zwischen Helmut und Magnus mit Querwetten seitens Mümün, Olli, Engin und Saban herunterspielte, kann man als abschließende Abrundung des Tages bezeichnen. Es ist zwar schade, dass nicht mehr Personen gekommen sind, dies ist aber klar auf die kurzfristige Spontanität zurückzuführen, bei der eben nicht jeder anwesend sein kann. Wie gesagt, die Planungen für das kommende Jahr laufen bereits. Und Helmut in seiner Funktion als Kapitän dieser verrückten Truppe muss das Erlebte, positiver wie negativer Natur, jetzt erstmal verarbeiten.

So kann man auch Weihnachtsfeiern gestalten. Mehr davon. Bis bald! 🙂

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