Urlaubsmodus!

Der Blog ist auf Grund Sommerpause sowie Abwesenheit des Admins bis zum Beginn der Saison erst einmal „kaltgestellt“. Ab August gibt es neue Infos bzgl. Terminen aus Liga und Einzel.

Wir wünschen allen Lesern eine schöne Sommerzeit. Genießt den Urlaub und entspannt Euch. Ab Herbst wird wieder angegriffen! 🙂

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Eine Ära geht zu Ende …

Wie ein paar ganz schlaue von Euch vielleicht schon mitbekommen haben bzw. die Gerüchteküche sowieso schon am kochen war, gibt es nun für die Zukunft gravierende Veränderungen hinsichtlich unserer Mannschaft/en. Dies liegt nicht nur am alljährlichen Mitgliederschwund und dem fehlenden Zeitfaktor Einzelner an sich, sondern vor allem in diesem Jahr am Abgang eines aktiven Spielers, der für unsere Abteilung, unseren Club, unseren Verein, den Verband sowie deutschlandweit so einiges bewegt hat.

Man muss nicht groß nachdenken, wer gemeint ist, schließlich gibt es nur ein „one and only Schnabeltier“ auf dieser Welt. Michael Schnabel sollte vielen ein Begriff sein… und eben dieser Michi hat jüngst nach der letzten Abteilungsversammlung bekanntgegeben, dass er seine Aktivität beim PTSV Hof für eine unbestimmte Zeit niederlegen wird. Er wurde seitens der TSG Heilbronn dazu berufen, zusammen mit Patrick Einsle, Soner Sari, Richard Wienold und dem einen oder anderen weiteren Top-Spieler (welche deutschlandweit bestens bekannt sein sollten) in der ersten Bundesliga das angestrebte Ziel Deutscher Meister einzufahren. Wen wundert es?? Michi hat nun fünf Jahre zweite Liga mit unserer ersten Mannschaft hinter sich. Es ging weder rauf noch runter, und damit für ihn nicht so recht weiter. Hier eine kurze Chronologie, um zu verdeutlichen, dass der Weggang nach Heilbronn absolut gerechtfertigt ist:

  • zweifacher Deutscher Jugendmeister
  • mehrfacher Landesmeister (Jugend/Herren)
  • mehrfach Rang 1 der Einzelspielerstatistik in der 2. Bundesliga Nord/Süd
  • mehrfacher Grand Prix Gewinner
  • mehrfacher Titelträger bei Turnieren in Österreich und der Schweiz
  • mehrfacher Teilnehmer bei internationalen Qualifikationsturnieren (EPTC)
  • mehrfacher Vereinsmeister (gut, das war auf lange Sicht gesehen eh klar 🙂 )
  • Century-Breaks am laufenden Band (Highbreak: Training 133 – Turnier 127 <- Klick!)
  • mehrfacher Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft der Herren (Platzierung im vorderen Tableau folgt bestimmt noch)
  • Teilnehmer bei einer 14-1-endlos Bezirksmeisterschaft (ja, auch das muss mit rein 🙂 )
  • verhaltenstechnisch gegenüber anderen vorbildlich am Tisch
  • die Ruhe selbst
  • … (beliebig erweiterbar)

Ja … es klingt wie eine kleine Huldigung. Vielleicht dient dies hier auch, ihn nochmal so richtig schön ins Rampenlicht zu stellen, da er, gerade in seiner anfänglichen Laufbahn, nicht die Förderung bekam, die er schlussendlich verdient hätte. Mittlerweile ist er jedoch durchaus bestens bekannt und teilweise auch gefürchtet:

Quelle: Statusmeldung aus Facebook (Snookerclub Neustadt/Sachsen)

„Ja, danke. Reicht schon“ würde Michi jetzt ganz trocken und schön kurz sagen. Wenn man bedenkt, wie seine Anfänge im Club im zarten Alter von 12 waren … unvergessliche Momente!

So soll dieser Part auch beendet werden. Die Ziele sind neu gesteckt, eine talentierte Mannschaft mit Potenzial gefunden … so gönnen wir ihm das jetzt! Wer an einem Platz steht und nicht weiter kommt, soll bei einer zukünftigen Reise nicht aufgehalten werden. Er bleibt der Abteilung weiter treu, wird hier und da mit uns trainieren, sich vorbereiten, mit dem Suddna ein paar Späßchen machen und Breaks zaubern, dem Saban den vorprogrammierten Flug der Weißen vorhersagen oder dem M einfach ein Lächeln auf die Mundwinkel bringen (die Schnipper bekommt er von ihm so schon, Stichwort „wunderbar“).
Also kein „bin dann mal weg“, sondern eher ein Ausflug auf Zeit. Vielleicht kommt er in ein paar Jahren wieder zu uns, spätestens dann, wenn er ein Senior ist! 🙂

Zum krönenden Abschluss der vergangenen Saison konnten wir mit seiner starken Beteiligung den Bayernpokal für uns gewinnen (Breaks von Michi am Wochenende: 73/71/60/41/39). Das nennen wir doch ein klasse Ende einer wahrlich schönen Zeit mit „Der Mannschaft“!

Lieber Michi, wir wünschen Dir alles Gute. Viel Erfolg mit Deinem neuen Team aus Heilbronn, den vielen Meisterschaften und Turnieren und weiteren schönen Momenten, die sicherlich noch folgen werden. Und: Wir danken Dir für alles, was Du im Namen des Vereins und für den Club bewirkt hast! Lass Dich nicht ärgern, wir sehen uns!!

PS: Es bleibt definitiv ein Loch. Sichere zwei Siege pro Spieltag sind grundlegend erst einmal weg. Die gegnerischen Mannschaften reiben sich bestimmt schon die Hände. Nun, es wird von unten aufgefüllt. Die Luft wird dünner, aber auch nicht zwangsläufig stickiger 🙂

Definitiv mit einem blauen Auge davon gekommen!

Was war das für ein spannendes Saisonfinale in der 2. Bundesliga Süd! Fast alle Mannschaften waren betroffen. Die einen wollten rauf, die anderen nicht runter. Dazwischen München, was sich als einzige Mannschaft vor dem letzten Spieltags-Wochenende ruhig zurücklehnen und als stiller Beobachter fungieren konnte.

Hof 1 in Form von Saban, Michi, Magnus und David hatte es nicht wirklich leicht. Auswärts gegen besagte Münchner und die Pool Factory aus Roth. Andere Mannschaften wiederum hatten eine ähnliche Konstellation. Es gab einige Überraschungen, aber größtenteils lief es genauso ab, wie zuvor vermutet.

Zusammenfassend sei erst einmal gesagt, dass unsere Erste den Klassenerhalt mit Ach und Krach erreicht hat. Gut so!!
Gegen München erspielte man sich ein 4:4, gegen Pool Factory ging das Spiel 3:5 aus.

Gegen München musste unser Michi seit langer Siegesserie mal Federn lassen und brachte eben eine statt die gewohnten zwei Partien durch. Doch hielten seine Mannschaftskollegen gut mit und steuerten jeweils eine siegreiche Partie bei. 4:4. Ende gut, alles gut? An der bedrohlichen Situation im Tabellen-Gefüge änderte sich am Samstag Abend bekanntlich nichts …
Ergebnisdienst vs. 1. Münchner SC
Gestern dann das vom snookeradmin vorweggenommene 3:5. Pool Factory wollte mit aller Macht die tags zuvor frisch eingesackte Tabellenführung verteidigen, um direkt in Liga 1 aufzusteigen. Im Ballroom zu Nürnberg, bei gefühlt 50° Innentemperatur, war es sicherlich ein Kampf bis zur letzten Kugel. Hof hätte das 4:4 ebenso verdient gehabt, aber die „Fabrikaten“ gehen am Ende als Sieger vom Tisch. Eine junge, dynamische Truppe, mit viel Sinn für Humor wie Selbstdisziplin am Brett. Und dazu noch aus Bayern. Da muss man die Jungs zum Aufstieg ganz klar beglückwünschen. Viel Erfolg in Liga 1!!
Ergebnisdienst vs. Pool Factory

Nach dem Spiel ein Hin und Her der Nachrichten, inwieweit die anderen Mannschaften abgeschnitten haben. Irgendwann gegen Abend war dann klar: Hof 1 rettet sich auf den sechsten Tabellenplatz und verbleibt in der Liga. Dresden und Villingen-Schwenningen sind die Absteiger, Pool Factory geht rauf, Fürth in die Relegation für Liga 1.

Es war keine prächtige Saison, aber auch nicht die schlechteste. Zudem war die diesjährige Zweitliga-Dichte sehr stark besetzt. Man wusste bis auf ein paar Ausnahmen, wer am Ende als Gewinner vom Tisch geht.  Nach Abschluss der Saison stehen nur fünf Niederlagen zu Buche. Aber eben auch nur drei Siege. Entscheidend sind die vielen Unentschieden, die Hof 1 Jahr für Jahr aus einem Spiel mitnimmt. In dieser Saison waren es ganze 6, im Jahr zuvor 4, zwei Jahre zuvor 6, und anno dazumal waren es wieder 4. Wie der ständige Wechsel der Mannschaft von Liga Süd nach Liga Nord nach Liga Süd, im wiederkehrenden Modus quasi. Ein gewisser Rhythmus ist so gesehen zu erkennen. Und in diesem Jahr war’s eben ganz dünnes Eis, auf dem sich unsere Erste bewegt hat.

Leider ist ein Century seitens Michi am letzten Spieltag (in weiser Erinnerung an die Vorjahre) entfallen. Trotzdem steht er mit einer 102 als Highbreak und nur drei Niederlagen aus 28 bestrittenen Partien ziemlich klar auf Rang 1 der Einzelspieler-Rangliste. Nur Daniel aus Dresden kann eine bessere Quote vorweisen, wenngleich er im Vergleich zu Michi nur die Hälfte an Partien bestritten hat. Platz 19 und 21 wird von Magnus und Saban eingenommen. Bestimmt werden sie sich „da war mehr drin!“ sagen, aber gut. Wie’s halt läuft! David hat leider sehr wenige Partien für sich entscheiden können, was jedoch nicht heißt, dass er stets chancenlos war. Fakt ist: Der „British Guy“-Effekt ist erst einmal weg.

Insgesamt gesehen steht die Abteilung vielleicht in einem Umbruch (dazu zu gegebener Zeit mehr), aber zumindest kann nach wie vor Bundesliga vorgewiesen werden. Zudem hat unsere Zweite in dieser Saison sehr gut abgeschnitten. Und unsere Dritte war halt einfach dabei 🙂

Ein großes Dankeschön an alle aktiven Spieler, die in dieser Saison für den Snookersport im Einsatz waren. Noch ist zwar nicht aller Tage Abend (Einzelmeisterschaften plus Bayernpokal), aber so langsam solltet Ihr Euch den Urlaub mehr als verdient haben!

Hut ab, Hof 2!

Vor ein paar Minuten endete der letzte Spieltag in der Verbandsliga Nord. Und siehe da, unsere Zweite konnte auch ihr letztes und zugleich richtungsweisendes Spiel gewinnen. Thomas, Robert und Micha sicherten sich im vorverlegten direkten Duell bei der zweiten Garde des CSC Regensburg ein 6:3 und haben damit 2007 das beste Saisonergebnis einer zweiten Mannschaft mit Platz 2 in der Tabelle eingefahren. Sauber, Jungs. Starke Leistung!
Wie, Ihr wollt wissen, wer damals 2007 bei Hof 2 beim Abschneiden für den PTSV Hof im Einsatz war? Na, ein gewisser Olli, ein gewisser Flo (nicht mehr aktiv), der Günther und eben jener  Micha von heute 🙂

Ergebnisdienst vs. CSC Regensburg 2

Egal, wie die anderen Mannschaften in der Liga jetzt noch abschneiden, Silber ist unseren Jungs nicht mehr zu nehmen. Das war doch mal (endlich) eine gute Saison! Jetzt aber bitte in Sachen Zukunftsaussichten nicht die Gerüchteküche öffnen … diese bleibt bis 30.06.2018 (Meldeschluss für Saison 2018/19) bis auf Weiteres geschlossen. Die Mannschaft soll den Erfolg genießen!

Ja… somit bleibt noch Hof 1 … eine Woche verbleibt für den „Zweitliga-Thriller“ … stay tuned!

Der Nachgang im Nachgang …

In den vergangenen Tagen bzw. Wochen hat sich ligatechnisch bei unserer zweiten und dritten Mannschaft noch etwas bewegt und ist mitunter auch zum Abschluss gekommen.

Hof 3 in Form von Helmut, Günther und Engin ist mit der Saison 2017/18 bereits fertig. Der letzte Spieltag, der eigentlich dieses Wochenende überall stattfindet, wurde um eine Woche vorverlegt. Zudem wurde der vorletzte Spieltag ebenfalls Ende April ausgetragen. Beides Heimspiele, beide leider verloren. Sowohl gegen Pool Factory 2 als auch Pool Factory 3 „regnete“ es ein 2:4 und ein 1:5. Günther gewann von seinen vier Partien ganze drei während unser Youngster Engin sowie Mr. Oldschool Helmut keine siegreiche Partie beisteuern konnten. Insgesamt gesehen war man gegen die zweite Garde der Pool Factory näher am Unentschieden dran als gegen deren Dritte.
Ergebnisdienst vs. Pool Factory 2
Ergebnisdienst vs. Pool Factory 3

Wenn man jetzt bei den restlichen Partien der anderen Mannschaften im Bezirksliga-Feld von einem Normalfall ausgeht, dürfte am Ende Platz 4 mit sechs schwer erkämpften Punkten zu Buche stehen. Endgültig feststehen wird dies wohl am baldigen Sonntagabend. Dass Günther der Garant für eine seinerseits positive Bilanz ist, war abzusehen. Engin und Helmut haben trotz der vielen Niederlagen alles gegeben. Inwieweit sich eine dritte Mannschaft in Zukunft entwickelt, bleibt allerdings offen. Zumindest kann man sagen, dass die Zielsetzung, am Ende nicht als Letzter dazustehen, sich wohl bewahrheiten wird 🙂

Unsere Zweite in Form von Micha, Thomas und Robert schlägt sich im oberen Tabellendrittel nach wie vor wacker. Vergangenen Sonntag wurde ein klares 9:0 gegen Ingolstadt eingefahren, was natürlich in Sachen Partien-Differenz gegenüber dem letzten Kontrahenten, dem CSC Regensburg 2, so einiges bewirkt hat
Ergebnisdienst vs. USC Ingolstadt
Und der letzte Spieltag kommenden Sonntag gestaltet sich eben auswärts bei den Jungs aus Regensburg. Von 9:0 bis 4:5 ist alles erlaubt, um am Ende Platz 2 zu gewährleisten. Das Hinspiel ging 5:4 für Hof 2 aus. Das Rückspiel? Hm … spannend 🙂

Stichwort spannend – da war doch was mit Hof 1? Ja, die müssen nächste Woche ihr letztes Spieltags-Wochenende bestreiten. Wir erinnern erneut ganz dezent an die derzeitige Tabellensituation. Packt die Taschenrechner aus, zieht die Wurzel, bildet den Quotienten oder führt eine Wahrscheinlichkeitsrechnung durch. Schreibt sie ab oder pusht sie hoch. Egal, wie das Ganze da oben in der 2. Liga ablaufen wird, fast jeder der dort beteiligten Mannschaften hängt vollständig mit drin! Stay tuned … 🙂

Neumarkt Classic 2017 – Was für ein Tag!

Mit ziemlicher Verspätung kommt heute (endlich?) der druckfrische Artikel zum Neumarkt Classic 2017 an die Öffentlichkeit! Wie? Ihr wisst nicht, was das Neumarkt Classic ist? Kein Problem, zum wiederholten Male eine kurze Erklärung:

Das Neumarkt Classic ist ein Turnier bzw. ein alljährlicher Zusammenschluss alter Menschen, die vor gefühlten 25 Jahren zu „GOSR“-Turnierzeiten in Neumarkt bei unserem geschätzten Freund Olli im Club waren und neben Turnieratmosphäre jede Menge Spaß erleben konnten. Es war stets ein schönes Erlebnis mit vielen Erinnerungen. Olli hat es mittlerweile seit einiger Zeit nach Regensburg verschlagen. Man könnte sagen, er ist von diesem ganzen verrückten Haufen geflüchtet. Lange Zeit war es dann still um die alte Gesellschaft, die sich zumeist im zweimonatlichen Rhythmus in Neumarkt traf und den Turniersieger mitsamt kulinarischer Umrahmung ausspielte. Im Jahr 2014 kam ein anderer Olli ins Spiel, eben jener aus unserer Abteilung, welcher sich gedacht hat: „Das könnten wir doch wieder ins Leben rufen!“. Gesagt, getan. Im jährlichen Wechsel der Spielstätte (Regensburg, Gefrees, Regensburg) fand jeweils im Herbst des Jahres das „Neumarkt Classic“ statt, bei dem die Garde von damals an einem Tag zusammenkam und in gewohnter Weise ein Turnierchen ausrichtete. Auch in diesem Jahr fand es wieder statt. Diesmal in Gefrees, diesmal in der vierten Auflage, diesmal wieder mit viel Spaß am Spiel und abseits vom Tisch.
Und bevor wir auf die Ergebnisse eingehen, eins vorweg: Im kommenden Jahr feiert das Classic sein Fünfjähriges. Und die Gemeinschaft kam auf die Idee, es 2018 in Neumarkt ausrichten zu lassen. Zwar nicht an alter Wirkungsstätte, aber in der Nähe. Olli’s geliebtes Center wurde mittlerweile zur öffentlichen Diskothek umfunktioniert. Natürlich könnte man auch Snooker auslassen, und sich in der Disko vergnügen. Wir haben durchaus so „Spezialfälle“, die die Party vorantreiben könnten. Aber gut, von der Altersstruktur und vom Gentlemen-Effekt passen die Teilnehmer dann doch eher in einen Snookerclub. Gedanken zu diesem Thema also bitte wieder schleunigst verdrängen 🙂

Das Neumarkt Classic findet im kommenden Jahr im Clubheim des BC 93 Neumarkt statt. Tradition an (fast) alter Wirkungsstätte. Gut, mit der Turnierleitung könnte es noch etwas problematisch werden, denn Stefan weigert sich, die Orga zu übernehmen. Oder kann er es nicht? Er überlässt es seinen Vereinskollegen vor Ort, und das ist auch ganz gut so! Nein, Spaß beiseite. Jeder, der am Neumarkt Classic teilnimmt, weiß, dass alle Teilnehmer zueinander passen und es immer sich als eine gelungene Veranstaltung darstellt.

Eben jeder Stefan war auch einer der ersten, der den Club in Gefrees aufsuchte. Viel zu verfrüht, denn das Turnier begann offiziell um 12 Uhr. Stefan war bereits um 10 da, Olli als Turnierleitung kam um 11. Erinnerungen an das legendäre Video vom einem früheren Artikel werden wach („Jetzt komm ich hier hoch, jetzt guck Dir die Schei*e an“) 🙂

Im weiteren Verlauf gesellten sich Ali, Hans, Örbi, Simon, Olli, Micha, Magnus, David, Engin und Helmut dazu. Ja, man sieht, in diesem Jahr waren viele Nachrücker dabei. Also jene, die damals nicht dabei waren. Quasi Jungspunde, die *sarkasmusanfang* einfach nur potten und angeben wollen *sarkasmusende*, oder alte Herren, denen so eine Art Turnier völlig neu ist bzw. war. Und natürlich Nachrücker, die noch nie ein Turnier gespielt hatten. Wichtig war wieder, das Feld voll zu bekommen. Dies gelang somit auch: Zwölf Teilnehmer am Start. Für manchen vielleicht lächerlich, aber -> organisiert Ihr erstmal so eine Art Turnier Jahr für Jahr. Ladet ein, kümmert Euch um An- und Abmeldungen, kulinarische Umrahmung, Startzeiten auf Grund von zwei verfügbaren Snookertischen und eben jene Vor- und Nachberichte, wie sie jetzt zu lesen sind! Arroganz? Nein, Fakten!

Ein Wort zum Turnier selbst: Bisher hatte noch keiner seinen Titel vom Vorjahr verteidigt, und dies sollte sich auch in Gefrees bewahrheiten. Ali schied frühzeitig im Viertelfinale aus. Der Gewinner heißt Magnus, Zweiter wird Hans, den dritten Platz erreicht Stefan. Na dann, Glückwunsch!

Warum wird nicht groß auf die Ergebnisse eingegangen? Nun ja, es waren häufig deutliche Siege zu verzeichnen. Die Favoriten auf den Turniersieg setzten sich durch die Bank gut in den Gruppen durch. Breaks waren an diesem Tag zwar Mangelware, dennoch waren die Partien phasenweise schnell vorüber. Das Finale fand um 22 Uhr sein Ende. Insgesamt gesehen also ein zügiger Turnierverlauf! Abgerundet wurde der schöne Tag mit wirklich zahlreich spaßigen wie ernsten Unterhaltungen und einem „kulinarischen Zwischenstopp“. Und wenn ein Olli um 14 Uhr sein letztes Spiel macht und bis 20 Uhr warten muss, bis er im Viertelfinale an den Tisch muss, ohne dabei einen negativen Kommentar in die Runde zu werfen, zeigt das wahre Größe! Es bestätigt also, dass die klassischen Turniere mit etwas mehr Hintergrund stets gesellig verlaufen und die Zeit mit vielen Unterhaltungen überbrückt wird. Snooker als zwischenzeitliche Nebensache also!

Wer ist aus dem Turnier noch hervorzuheben? Ein Simon Schöll, welcher grundlos angefeindet wurde, oder er es einfach nicht anders verdient hat? Ein Hans, der in jedem Ball eine Kombination oder einen Dreibänder sieht? Ein Helmut, der ohne das klassische Schenkel-Wackeln nix trifft? Ein David, dem das Turnier sichtlich gefallen hat? Oder er hier?

Ja… unser Örbi. Das erste Mal in seinem Leben ist er ins Viertelfinale gekommen. Dies wurde auch postwendend und gebührend gefeiert. 1/4 vom Pokal für den Mann, der nicht nur für viel Spaß sorgt, sondern einfach zum Turnier dazugehört! Man muss ganz klar sagen, dass er mit Hans und Ali stets zwei Unterstützer an seiner Seite hat, welche während seiner Partien am Rande des Tischs kommentieren und ihn anfeuern. „Hallo Hans, hallo liebe Snookerfans“, könnte man meinen 🙂

Insgesamt gesehen also wieder ein sehr gelungenes Turnier „auf kleinstem Raum“. Fortsetzung folgt … Danke an alle, die mitgespielt haben. Es war wirklich wieder ein Genuss!!

 

 

Das Neumarkt Classic 2016 – Schön war’s!

Für die vielen Leser unter Euch, welche in den letzten Wochen auf Berichte gewartet haben, sei vorab erwähnt, dass der snookeradmin für’s Erste von seiner privaten Problemphase „genesen“ ist und wieder im Alltagsleben angekommen ist. Ein neuer Lebensabschnitt, gleichermaßen plötzlich wie richtig, ist der endgültige Weg der Erkenntnis. Und dieser spiegelt sich jetzt in dem folgenden (und den weiteren folgenden) Artikeln wieder. Vergessen, was war, und Angriff!

Ende September fand das alljährlich geführte „Neumarkt Classic“ statt, bei dem sich die alten Snookeraner aus früheren gemeinsamen Turnierzeiten zum entspannten Beisammensein und natürlich dem Turniersieg, diesmal in der Location zu Regensburg, trafen. Leider fanden sich in diesem Jahr nur neun Teilnehmer ein, von denen einige Nachrücker dabei waren. Nichts desto trotz konnte man zwei Burgebracher in Form von Peter und Martin erstmalig beim Classic begrüßen. Beide hatten sichtlich Spaß an der Sache und im kommenden Jahr wird darüber nachgedacht, das Classic in Burgebrach stattfinden zu lassen. Zu GOSR-Zeiten waren die beiden ja auch in Neumarkt zugegen, also darf das Heimrecht gerne wandern.
Als Gastgeber und Turnierleitung fungierte wie gewohnt Olli … ja welcher eigentlich? Olli Wi. und Olli Wo., beide bekanntlich sehr gastgeberisch veranlagt.
In Regensburg ist unser Meister Wo. ansässig, also war er der Ausrichter. Und neben dem normalen Turnierablauf organisierte er Kulinarisches und Trinkfestes (nichtalkoholisches, versteht sich bzw. bildete es die übliche Ausnahme 🙂 ).

Zum Turnier selbst. Gespielt wurden vier Gruppen, von denen eigentlich nur einer aus dem Turnier flog (irgendwie musste man das ja gruppieren). Drei 2er- und eine 3er-Gruppe, von denen unser Martin aus Burgebrach leider frühzeitig die Segel streichen musste.
Es bleibt festzuhalten, dass wir unseren Helmut wieder mit an Bord hatten. Erst im Auto auf der Fahrt …

So sieht Teamplay aus. Die Fahrt nach Regensburg. Mit Saban, Helmut, Magnus und Fahrer Olivier :-)

… dann direkt am Tisch. Und erneut war die Aufregung bei ihm groß. Er wurde in eine 2er-Gruppe gelost und wusste später nicht, wo er gerade steht, nämlich in der Finalrunde. Der Klassiker schlechthin 🙂 . Wer Helmut um sich hat, kann sich freuen. Er feuert an, er leidet, er ist mitunter total neben der Kappe, dann wieder hochkonzentriert, dann wieder fertig mit der Welt und am nächsten Tag wieder im Angriffsmodus. Klar war er damals nicht bei der GOSR-Turnierserie in Neumarkt dabei, jedoch wäre es im Nachhinein besser gewesen. Er würde nämlich heute wesentlich besser spielen und hätte uns viel früher täglich auf’s Neue noch mehr frohe Mienen auf die Gesichter bringen können. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu haben!!

Gegen Nachmittag wurde kurzerhand Pizza gegessen. Ein schönes Bild, das leider nicht geschossen wurde. Alle Teilnehmer an einem Tisch, entspannt, lustig, gesprächig. Super! So muss es sein!

Die Finalrunde stand also schnell fest und es kristallisierten sich die Favoriten in Form von Ali, Saban und Olli Wong heraus. Hinzu gesellten sich Magnus als vermeintlicher Geheimfavorit sowie Peter, der einen guten Stoß an diesem Tag hatte. Das Feld wurde mit Olli und Stefan mitsamt Helmut komplettiert.

Während Saban gegen Peter in einem richtig mental aufreibenden Match weiterkam, zogen Olli, Ali und Magnus ins Halbfinale ein. Es hieß somit Magnus gegen Olli sowie Ali gegen Saban. Während Ali sich knapp mit 2:1 gegen Saban durchsetzen konnte, zeigten Magnus und Olli erneut ein klasse Snookerspiel mit wenig Fehlern und so richtigem Offensivdrang. Beide spielen gerne mit- bzw. gegeneinander und hinterher wird darüber gesprochen. So muss das sein, Leute! Die Fehler und Situationen des anderen ruhig mal demjenigen sagen. Es hilft!
Sie hauten sich wie gewohnt die Bälle um die Ohren und knallten sich harte Safes zu, das Match gestaltete sich wie schon so oft zuvor als völlig offen. Letzten Endes konnte sich Olli (dank eines Flukes auf Blau mit einem anschließenden hohen Break) mit 2:1 durchsetzen und stand seit langem mal wieder in einem Finale. Gut, danach war standardmäßig wieder die Luft raus. Ali gewinnt sang- und klanglos mit 2:0 und gewinnt das Classic. Glückwunsch, Ali!

Die Sieger des Classic in Regensburg vlnr: Oliver Witzik (2), Ali Kirim (1), Saban Kuru (3)

Es bleibt also festzuhalten:
Sieger Neumarkt Classic 2014: Olli Wo.
Sieger Neumarkt Classic 2015: Saban
Sieger Neumarkt Classic 2016: Ali

So endete das Turnier recht zeitig, dennoch waren alle zufrieden. Abgerundet wurde die gelungene Sache mit dem Dialog „Jungs, wo ist meine Jacke, irgendwer hat sie mitgenommen“ … „Helmut?????“ „Nein, ich habe seine Jacke nicht. Moment. Die fässt sich komisch an. Oh, ist doch Deine, Ali“ 😀

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt -> Altbewährtes pflegen! Danke, Meister Olli, für Deine Umrahmung. Es war wieder eine gelungene Sache! Gerne wieder!