Sommerpause!

Lange, ja lange wurde hier nix mehr geschrieben. Wozu auch, die Saison ist derzeit beendet und startet erst wieder im September neu!

Bis dahin gönnt sich jeder von uns das, was er verdient hat. Der Rest mischt sich weiterhin an den Tisch und versucht sein Breakbuilding zu steigern oder weiter für gute Laune zu sorgen.
Eine kleine Versammlung fand ebenfalls statt, bei der (oh, jetzt bricht es aber aus) gleich drei Mannschaften in der kommenden Saison ins Rennen gehen werden. Das gab es lange nicht mehr! Einmal 2. Liga, einmal Verbandsliga, einmal Bezirksliga. Ja, und dann auch noch eine Mannschaft für den Bayernpokal. Lange Zeit sah es nach zwei Mannschaften aus, jetzt sind es vier an der Zahl. Why not? Von Defensive auf Offensive schalten, Potenzial ist ja genügend vorhanden!

Was gibt es sonst noch zu berichten? Im Moment nix. Die Ligaeinteilung folgt im Lauf des Monats, der Rest ergibt sich. Bis dahin wünscht Euch der snookeradmin eine angenehme Zeit und hofft, dass ab September mal so ordentlich durchgestartet wird! 🙂

17, 19, 21 … äh … 22???

Moment mal, liebe erste Mannschaft des PTSV… irgendetwas ist da schief gelaufen! Fahrt bitte nochmal München und Selb an und korrigiert das bitte!

Michi? Saban? Magnus? (und der) Micha? Das fein geordnete System „Punkteausbeute“ in der Liga wurde unterbrochen, das wisst Ihr schon, oder? Schämt Euch!

Ach ja, liebe Leser, es geht um den Abschluss-Spieltag in der 2. Bundesliga Süd, genauer gesagt um den Artikel vom letzten Jahr über den letzten Spieltag in der 2. Bundesliga Nord (bereits gelöscht, wie peinlich). Vor drei Jahren 17 Punkte zum Abschluss, im vorletzten 19, im letzten 21. Eigentlich wäre 2017 die 23 dran gewesen, aber gut, Ausrutscher waren erneut nicht eingeplant und doch sind sie passiert. Trotzdem muss man ganz klar sagen, dass die Leistungskurve der Mannschaft von Jahr zu Jahr nach oben geht. Was sich nun erneut mit Rang 3 und wahrlich sehr guten 23 äh 22 eingeheimsten Punkten widerspiegelt.

Also nun ein Wort, nein, ein paar Zeilen (jaja, snookeradmin, ein „paar“ Zeilen, schon klar) zu den vergangenen zwei Tagen, an denen es auswärts nach Roth (Pool Factory) und Heilbronn ging. Vorab bestand noch eine minimale Chance, am Ende als Zweitplatzierter an der Relegation zur ersten Bundesliga teilzunehmen. Doch durch das parallel gute Abschneiden der benachbarten Jungs vom SSC Fürth hatte sich diese Chance schon am Samstag verwirkt. Man könnte also sagen „Bisschen schön spielen und so tun, als würde alles fallen, und wir können die Saison abschließen“. Gesagt, getan!

Gegen Pool Factory konnte man ein 4:4-Unentschieden herausspielen. Nicht weiter spektakulär. Chancen hier, Chancen da. Keiner will gewinnen, 4:4. Alles gut. Oder? Nein, alles gut. Abhaken!
Ergebnisdienst vs. Pool Factory

Gegen den bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Heilbronn hingegen gewannen unsere Dauerbesetzer der Tische in Gefrees völlig unerwartet 6:2! Auch wenn Heilbronns Superschtar Patrick Einsle nicht mit von der Partie war, bescherten 3x M und 1x S dem schon lange feststehenden Aufsteiger in die erste Liga die einzige Niederlage überhaupt. Erinnerungen an die Saison 2014/2015 werden wach, als man in der 2. Bundesliga Nord zum Abschluss den damaligen Tabellenführer SB Horst zum Abschluss mit 6:2 nach Hause schickte. Wie gesagt, letztlich ging es um nichts mehr, aber es hätte auch alles ganz anders ausgehen können!
Ergebnisdienst vs. TSG Heilbronn

Wahrscheinlich lag es (Insider-Anfang) am Frühstückssaft, der am Sonntagmorgen ziemlich schnell gefunden wurde (Insider-Ende):

Wirken bei Sonnenschein und guter Laune sehr entspannt nach dem phänomenalen Erreichen der Saftbar: Michi und Magnus!

Dem Michi schien der Saft sogar so viel Energie eingeflößt zu haben, dass er in Heilbronn wieder mal ein Breakfestival von 53, 63, 70, 80 und 115 (och nö, nicht schon wieder ein Déjà vu – Limbach, LETZTER Spieltag vs. Neustadt – Michi vs. Mo 🙂 ) abfeuerte. Vergessen wir den Tag zuvor, „es lag halt da“ (frei nach dem ersten Vers des bekannten Ohrwurms von Phats & Small) . Klar, liebe Leser, jetzt redet Ihr Euch und uns innerlich Ausreden wie „Es ging ja um nix mehr“ und „A junger Mensch muss auch mal Glück haben“ ein. Mag sein, aber wie schon oben angedeutet, die Mannschaftsleistung kommt mittlerweile nicht mehr von ungefähr!
An dieser Stelle unseren Glückwunsch an die Heilbronner zum Aufstieg und den Fürthern wünschen wir viel Erfolg bei der Relegation mit Berlin und Hamburg!

Von Jahr zu Jahr wird’s also besser und die Konstanz gesellt sich hin und wieder dazu. In dieser Saison hat man des öfteren an der Relegation zu Liga 1 gekratzt. Einfach mal eine mitspielen, egal, wie es ausgeht. Das schien und scheint jetzt das klare Ziel in Zukunft zu sein, zumal es für alle, insbesondere Michi, ein weiterer Schub in der noch jungen Bundesliga-Laufbahn von Hof 1 wäre. Von daher sollte es dieses Jahr eben so sein. Und da unsere guten Freunde vom Blackhole Ilmenau e. V. auf eine mögliche Relegation scheinbar keine Lust auf den PTSV Hof hatten und in allerletzter Minute den Klassenerhalt in der ersten Liga sichern konnten, tut es umso weniger weh 🙂 . Auch hier Gratulation zu dieser Leistung, liebe Ilmenauer!

Stichwort Einzelspielerstatistik … ja, lassen wir mal so stehen. Noch nicht ganz kompakt, aber zumindest solide!
So geht es also in Zukunft weiter. Es wird wieder die Frage aufkommen, ob Nord oder Süd. Spielt letztlich keine Rolle mehr, die Tendenz zeigt nach oben. Zielsetzung ist alles, die Moral hat gepasst. So kann es gerne weitergehen!

Damit ist der Ligaalltag erstmal beendet und Saisonpause macht sich breit. Danke an alle Mitglieder, die von September 2016 bis jetzt im Einsatz waren. Entspannt Euch, genießt die Zeit, leckt an den nicht vorhandenen Wunden und startet ab September 17 neu durch!

Sieg zum Abschluss!

Mit einem 5:1-Auswärtssieg bei Pool Factory 2 ist der letzte Spieltag in der Bezirksliga Nord 1 zu Ende gegangen. Tabellenposition 1 und Aufstieg in die Verbandsliga natürlich inklusive. Hervorzuheben ist der erste Erfolg für unseren noch jungen Engin, der erstmalig eine Partie für sich entscheiden konnte.  Hat sich das Training also endlich einmal ausgezahlt. Glückwunsch!

Damit gehen unsere Jungs aus der Zweiten in die wohlverdiente Saisonpause. Energie tanken und neu angreifen. Ab September weht ein anderer Wind! 🙂

Ergebnisdienst Bezirksliga Nord 1

Vereinsmeisterschaft 2016

Wie? 2016?

Ja!

Mit etwas Verspätung wurde sie gestern ausgespielt. Und einige Mannen waren anwesend, um sich den Titel zu holen.
Es verwundert allerdings nicht, dass Michi erneut den Titel einfährt. Dicht gefolgt von Magnus als Vize und Robert als Drittplatzierten. Gratulation an die drei Platzierten!

Insgesamt eine sehr gelungene „Veranstaltung“, da das Drumherum wieder bestens war. Und: Die Vereinsmeisterschaft für 2017 findet auch 2017 statt, nämlich am Sonntag, 18.06. Also gleich den Termin im Kalender anstreichen, Jungs!

Hier noch zwei kleine Bildchen vom gestrigen Tag:

Gemütliches Beisammensein: Die Akteure der VM 2016

Gemütliches Beisammensein: Die Akteure der VM 2016

Die Sieger vlnr: Magnus (2), Michi (1), Robert (3)

Die Sieger vlnr: Magnus (2), Michi (1), Robert (3)

Das Neumarkt Classic 2016 – Schön war’s!

Für die vielen Leser unter Euch, welche in den letzten Wochen auf Berichte gewartet haben, sei vorab erwähnt, dass der snookeradmin für’s Erste von seiner privaten Problemphase „genesen“ ist und wieder im Alltagsleben angekommen ist. Ein neuer Lebensabschnitt, gleichermaßen plötzlich wie richtig, ist der endgültige Weg der Erkenntnis. Und dieser spiegelt sich jetzt in dem folgenden (und den weiteren folgenden) Artikeln wieder. Vergessen, was war, und Angriff!

Ende September fand das alljährlich geführte „Neumarkt Classic“ statt, bei dem sich die alten Snookeraner aus früheren gemeinsamen Turnierzeiten zum entspannten Beisammensein und natürlich dem Turniersieg, diesmal in der Location zu Regensburg, trafen. Leider fanden sich in diesem Jahr nur neun Teilnehmer ein, von denen einige Nachrücker dabei waren. Nichts desto trotz konnte man zwei Burgebracher in Form von Peter und Martin erstmalig beim Classic begrüßen. Beide hatten sichtlich Spaß an der Sache und im kommenden Jahr wird darüber nachgedacht, das Classic in Burgebrach stattfinden zu lassen. Zu GOSR-Zeiten waren die beiden ja auch in Neumarkt zugegen, also darf das Heimrecht gerne wandern.
Als Gastgeber und Turnierleitung fungierte wie gewohnt Olli … ja welcher eigentlich? Olli Witzik und Olli Wong, beide bekanntlich sehr gastgeberisch veranlagt.
In Regensburg ist unser Meister Wong ansässig, also war er der Ausrichter. Und neben dem normalen Turnierablauf organisierte er Kulinarisches und Trinkfestes (nichtalkoholisches, versteht sich bzw. bildete es die übliche Ausnahme 🙂 ).

Zum Turnier selbst. Gespielt wurden vier Gruppen, von denen eigentlich nur einer aus dem Turnier flog (irgendwie musste man das ja gruppieren). Drei 2er- und eine 3er-Gruppe, von denen unser Martin aus Burgebrach leider frühzeitig die Segel streichen musste.
Es bleibt festzuhalten, dass wir unseren Helmut wieder mit an Bord hatten. Erst im Auto auf der Fahrt …

So sieht Teamplay aus. Die Fahrt nach Regensburg. Mit Saban, Helmut, Magnus und Fahrer Olivier :-)

So sieht Teamplay aus. Die Fahrt nach Regensburg. Mit Saban, Helmut, Magnus und Fahrer Olivier 🙂

… dann direkt am Tisch. Und erneut war die Aufregung bei ihm groß. Er wurde in eine 2er-Gruppe gelost und wusste später nicht, wo er gerade steht, nämlich in der Finalrunde. Der Klassiker schlechthin 🙂 . Wer Helmut um sich hat, kann sich freuen. Er feuert an, er leidet, er ist mitunter total neben der Kappe, dann wieder hochkonzentriert, dann wieder fertig mit der Welt und am nächsten Tag wieder im Angriffsmodus. Klar war er damals nicht bei der GOSR-Turnierserie in Neumarkt dabei, jedoch wäre es im Nachhinein besser gewesen. Er würde nämlich heute wesentlich besser spielen und hätte uns viel früher täglich auf’s Neue noch mehr frohe Mienen auf die Gesichter bringen können. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu haben!!

Gegen Nachmittag wurde kurzerhand Pizza gegessen. Ein schönes Bild, das leider nicht geschossen wurde. Alle Teilnehmer an einem Tisch, entspannt, lustig, gesprächig. Super! So muss es sein!

Die Finalrunde stand also schnell fest und es kristallisierten sich die Favoriten in Form von Ali, Saban und Olli Wong heraus. Hinzu gesellten sich Magnus als vermeintlicher Geheimfavorit sowie Peter, der einen guten Stoß an diesem Tag hatte. Das Feld wurde mit Olli Witzik und Stefan mitsamt Helmut komplettiert.

Während Saban gegen Peter in einem richtig mental aufreibenden Match weiterkam, zogen Olli Witzik, Ali und Magnus ins Halbfinale ein. Es hieß somit Magnus gegen Olli sowie Ali gegen Saban. Während Ali sich knapp mit 2:1 gegen Saban durchsetzen konnte, zeigten Magnus und Olli erneut ein klasse Snookerspiel mit wenig Fehlern und so richtigem Offensivdrang. Beide spielen gerne mit- bzw. gegeneinander und hinterher wird darüber gesprochen. So muss das sein, Leute! Die Fehler und Situationen des anderen ruhig mal demjenigen sagen. Es hilft!
Sie hauten sich wie gewohnt die Bälle um die Ohren und knallten sich harte Safes zu, das Match gestaltete sich wie schon so oft zuvor als völlig offen. Letzten Endes konnte sich Olli (dank eines Flukes auf Blau mit einem anschließenden hohen Break) mit 2:1 durchsetzen und stand seit langem mal wieder in einem Finale. Gut, danach war standardmäßig wieder die Luft raus. Ali gewinnt sang- und klanglos mit 2:0 und gewinnt das Classic. Glückwunsch, Ali!

Die Sieger des Classic in Regensburg vlnr: Oliver Witzik (2), Ali Kirim (1), Saban Kuru (3)

Die Sieger des Classic in Regensburg vlnr: Oliver Witzik (2), Ali Kirim (1), Saban Kuru (3)

Es bleibt also festzuhalten:
Sieger Neumarkt Classic 2014: Oliver Wong
Sieger Neumarkt Classic 2015: Saban Kuru
Sieger Neumarkt Classic 2016: Ali Kirim

So endete das Turnier recht zeitig, dennoch waren alle zufrieden. Abgerundet wurde die gelungene Sache mit dem Dialog „Jungs, wo ist meine Jacke, irgendwer hat sie mitgenommen“ … „Helmut?????“ „Nein, ich habe seine Jacke nicht. Moment. Die fässt sich komisch an. Oh, ist doch Deine, Ali“ 😀

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt -> Altbewährtes pflegen! Danke, Meister Wong, für Deine Umrahmung. Es war wieder eine gelungene Sache! Gerne wieder!

 

 

 

Vereinsmeisterschaft 2015

Nach einjähriger Abstinenz wurde (endlich) wieder eine VM in den eigenen Reihen ausgetragen.
Es traten diesmal elf Mitglieder an, doch nur einer konnte gewinnen: Wie sollte es auch anders sein – Michi holt sich den Titel vor Magnus und Saban. Aber man hätte Michi durchaus schlagen können 🙂

Die VM selbst startete erst gegen 18 Uhr und dauerte ziemlich lange an.
Trotzdem waren die Matches hart umkämpft, aber irgendwann ging jedem die Puste aus, so dass das kleine und große Finale (so gegen 1 Uhr) nur noch als Shootout gespielt wurde.

Halbfinale:
Magnus vs. Mümün 2:0
Michi vs. Saban 2:0

Platz 3:
Saban vs. Mümün 2:1

Finale:
Michi vs. Magnus 2:1

Die Vereinsmeister im Blickfeld vlnr: Mümün (4), Magnus (2), Michi (1), Saban (3)

Die Titelträger, mehr oder weniger fotogen entstanden: Mümün (4), Magnus (2), Michi (1), Saban (3)

Glückwunsch an die Gewinner!

Grundlegend muss man sagen, dass diese VM sehr gut angekommen ist, zumal die Geselligkeit eine weitere tragende Rolle spielte. Zwischen den Frames konnte man sich unterhalten, austauschen, etwas planen oder einfach mal eine Probefahrt tätigen. Den größten Spruch schlechthin brachte aber erneut Helmut, welcher im Viertelfinale ausschied und dann fragte: „Werden jetzt wieder Gruppen gespielt?“ 🙂 . So isser, unser Helmut. Aber auch Jörg, Engin und all die anderen hatten sichtlich Spaß an diesem Abend. So soll er in bester Erinnerung bleiben!

Bis zur nächsten Vereinsmeisterschaft!

Das Neumarkt Classic – Ein erneutes Turnier unter Freunden!

Was war das wieder für ein schöner Tag gestern!

Zwölf Teilnehmer in Gefrees, darunter zahlreiche „alte Hasen“ aus „alten GOSR-Zeiten“, die in der zweiten Auflage des Neumarkt Classic den Titel unter sich ausmachten.

Im Vorfeld gab es zwar ein paar Engpässe, was die Meldungen anbelangte. Jedoch wurde hier nach dem Grundsatz „zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“ gehandelt. Aufgrund zweier Abmeldungen gab es freie Startplätze auszufüllen. Hier konnten unsere Neulinge Thomas (Spitzname: Tom) und Helmut (Spitzname: Q-Ball) nun erstmalig an einem Snookerturnier teilnehmen.

Und beide stellten sich gar nicht so schlecht an, denn eigentlich wollten sie gar nicht. „Keine Chance“, „zu schlecht“, so die Aussagen beider Akteure. Ihre Angst wurde aber mit diesem Turnier genommen … um nicht zu sagen, beide haben sich nun ins Turniergeschehen eingelebt und sind wohl in Zukunft nicht mehr davon wegzubekommen 🙂

Tom stieg erst am Nachmittag spontan ins Turnier ein und bekam es mit unserm Olli und Simon zu tun.
Helmut startete ebenfalls am Nachmittag. Er erwischte aber mit Saban und Ali ein sehr schweres Los. Beide kämpften und rackerten, ganz anders, als an einem gewöhnlichen Trainingsabend. Kopfsache eben, was beiden die Erkenntnis brachte, dass Angst und Spiellevel im Turnier nichts auszusagen hat. Schließlich bekommt jeder genug Chancen, einen Frame für sich zu entscheiden. Zudem muss der stärkere Gegner erstmal gewinnen, und das ist aus mentaler Sicht gar nicht so einfach. Insgesamt kann man sagen, dass beide nun „Blut geleckt“ haben und des öfteren in Turnieren und Ligabetrieb mitspielen werden. Ist ganz klar zu befürworten, Ihr habt Euch beide gut angestellt, macht in jedem Fall Hoffnung auf mehr!!

Zum Turnier selbst: Gespielt wurden vier Dreiergruppen, von denen die ersten beiden in die Finalrunde einzogen. Hier setzten sich die üblichen Verdächtigen durch, mit Ausnahme des Turniersiegers vom letzten Jahr, Olli Wong. Er hatte Magnus und Mümün in der Gruppe und war eigentlich schon im Ziel, als Mümün ihm im zweiten Gruppenspiel den Wind aus den Segeln nahm und verlor. Alle drei gingen in den Shootout und Olli war zehn Minuten später raus. Hatte seine Vor- und Nachteile für ihn… Nachteil: Er war raus und konnte den Pokal nicht wieder mit nach Hause nehmen – Vorteil: Er konnte sich in Ruhe mit allen Anwesenden unterhalten und alles wegessen, was angeboten wurde. Außerdem ist er mit der Problematik „wer graviert jetzt den Pokal“ erstmal aus dem Schneider 🙂

Essenstechnisch boten wir türkische Pizzen mit grünem Salat sowie Spaghettisalat auf. Alles selbstgemacht und frisch auf den Tisch. Man kann davon ausgehen, dass es allen geschmeckt hat, denn zu Turnierende war alles ratzefatze leer. Das „Catering“ kam also an. Standard, muss man schon sagen, wenn man bedenkt, was es im Vorjahr zu Essen gab. Egal, wo das Classic stattfindet, das lecker zubereitete Essen spielt immer einen positiven Nebeneffekt. Danke hierfür an alle, die mitgewirkt haben!

Das Viertelfinale gestaltete sich als zäh und lang andauernd. Stefan setzte sich gegen einen bis zur letzten Kugel fightenden Mümün mit 2:1 durch. Saban spielte gegen Simon locker luftig ein 2:0 heraus. „Dor Witzich“ Olli gewann im Top-Spiel des Viertelfinals mit 2:1 gegen Ali. Und im Nachrückerduell Magnus gegen Hermann gewann Magnus glatt mit 2:0. Im Halbfinale war wieder ein locker aufspielender Saban zu sehen, der sich mit 2:0 gegen Stefan durchsetzte. Olli und Magnus wiederum spielten so, als würden sie nix anderes machen als Offensivbälle trainieren. Gingen so gut wie alles an und lochten überwiegend, was frei herumlag. Bis zu den letzten zwei Roten war in allen drei Frames Gleichstand angesagt, aber in den entscheidenden Bällen behielt Olli die Oberhand. Er gewann letztendlich knapp gegen Magnus mit 2:1 und zog wie Saban ins Finale ein.

Im kleinen Finale spielte Magnus gegen Stefan so weiter, als würde der Gegner nach wie vor Olli heißen. Stefan spielte das Prozedere mit, ging ebenfalls alles an. Aber Magnus war hier eindeutig besser und holte sich mit einem 2:0 den dritten Platz.

Das Finale selbst war wohl das langweiligste der Welt. Sowohl Saban als auch Olli trafen so gut wie gar nix. Es ging schon so weit, dass Mümün und Ali in dieser Zeit Wetten geschlossen hatten und nur darauf hofften, dass einer von beiden schnell aufgibt 🙂 . Saban gewann Frame 1 mit mehreren kleinen Breaks. Frame 2 war chaotisch, der Tisch war komplett offen, aber keiner traf einen Ball. Scheinbar war bei beiden die Luft raus, sie ließen immer wieder wichtige machbare Rote auf dem Tisch liegen. Saban nutzte diese Situation dann als erster und stieg immer wieder mit kleineren Breaks ein. Bei den restlichen Farben dann gab Olli auf und das Finale war mit 2:0 für Saban zu Ende.

Die Sieger vlnr.: Magnus (3), Saban (1), Olli (2). Im Hintergrund: Stefan (4)

Die Sieger vlnr.: Magnus (3), Saban (1), Olli (2). Im Hintergrund: Stefan (4). Alle mit einem recht „offensiven Blick“

Insgesamt gesehen war Saban an diesem Tag wohl der konstanteste von allen und hat den Pokal verdient gewonnen. Aber auch Magnus und Ali sowie Olli setzten mit ihrer Spielweise Ausrufezeichen. Großen Kampf zeigte wie gewohnt Mümün. Aber auch alle anderen haben alles gegeben und man muss ganz klar sagen, dass sich der Tag gelohnt hat, zumal es nicht nur ums Turnier selbst, sondern auch ums Drumherum ging. Viele trafen sich nach langer Zeit mal wieder und hatten viel zu bereden, ob nun mit Sinn oder ohne Verstand 🙂 . Und wenn man jetzt mal davon absieht, dass Simon unbeabsichtigt randaliert und das Dreamteam Wong, Aumeier und Schöll sich stetig angefeindet hat … nein, es war alles im grünen Bereich!! Jeder hatte Spaß und so muss das auf einem Snookerturnier eben sein!

Man freut sich schon aufs kommende Jahr, wenn es in die dritte Runde geht. Als Ausrichter steht 2016 wieder Regensburg fest!

So verbleibt man in guter Stimmung und absoluter Zufriedenheit für’s nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Zu Gast bei alten Freunden!!